Donald Trump’s ideologischer Feldzug gegen Klimaideologie

Es darf ruhig mal gesagt werden: Die Regierung Trump hat die notwendige Skepsis der Klimawissenschaften wieder in die Gesellschaft gebracht. Dafür vielen herzlichen Dank an Donald und seine Gesellen!
Ich habe diesen Schritt zurück zur konservativen und pragmatischen Naturbeobachtung, wie sie bis zur feindlichen Übernahme durch die Grünen 1980 durch bürgerliche Kräfte umgesetz wurde, schon lange vermisst. Deshalb bin ich aber noch lange kein unkritischer Anhänger dieser Politik, auch wenn die bürgerliche Rückbesinnung zum wissenschaftlichen Standard der gebotenen Skepsis im globalen Rahmen dringend notwendig ist. Seit der Annahme der Klimaagenda UNFCCC [B1167] an der Weltklimakonferenz 1992 wird weltweit aber besonders im Deutschsprachigen Raum die Klimawissenschaft ideologisiert und die Glaubwürdigkeit ihrer Resultate hat sich seither nur verschlechtert. Zu dieser Fehlentwicklung habe ich ein ganzes Buch geschrieben (Entwarnung, Geschichte, Ursache und Wirkung des Umweltaktivismus). Die grundsätzliche Annahme des menschlichen Verschuldens in der UNO-Klimaagenda mit dem komplizierten Namen „United Nations Framework Convention on Climate Change) ist ein starker Beleg, dass die UNO und ihre Unterorganisationen WMO und IPCC niemals seriöse Wissenschaft in der Klimafrage haben betreiben wollen. Denn eine Agenda ist Gift für jede seriöse Forschung. Die Fokussierung auf die Schuld der Menschheit am Klimawandel hat die Klimaforschung total korrumpiert. Es ging der IPCC und ihren fehlgeleiteten Exponenten von Beginn weg (1988) um die ideologische Verbesserung der Welt und nicht um ein wissenschaftliches Verständnis des Erdklimas. Von Beginn weg hat die Agendawissenschaft des IPCC auf Panik und Verängstigung gesetzt. Schon in dieser Ausprägung ist das ein starker Beleg für ihre Unwissenschaftlichkeit.

Ich bin aber auch der Meinung, dass Klimawissenschaft und überhaupt „Wissenschaft“ niemals politisiert werden darf. Sie wird dann sofort durch Ideologen korrumpiert und verliert schnell ihren Bezug zur Realität. Ich habe die Klimawissenschaften immer sehr objektiv zu betrachten versucht. Generelle Kritik und Ablehnung aller Klimawissenschaftler, nur weil sie sich nicht immer im Sinne einer Ideologie äussern, ist nicht zielführend. Nur Linke und Rechte Aktivisten tun das und sie irren sich in ihrer einseitigen Betrachtung auf jeden Fall. Hinter extremen Aussagen zur Klimawissenschaft stehen meistens andere Interessen, als ehrliche Wissenschaft und praktischer Naturschutz.
Im Artikel der NZZ vom 23.12.2025 findet sich die Meldung, die US-Regierung Trump wolle das Klimainstitut NCAR (National Center for Atmospheric Research) dafür bestrafen, dass es auch schon Wissenschaftler hervorgebracht hat, die eindeutig keine seriöse Wissenschaft zum Klimawandel betrieben haben. Ich kenne diese Ideologen auch und habe Steve Schneider oder Kevin Trenberth in meinem Buch ebenfalls und gut belegt als irregeleitete, weil politisierte Wissenschaftler bezeichnet. Es geht in einer seriösen Diskussion aber niemals um eine vereinfachte Schwarz-Weiss-Betrachtung. Was nachweislich schlecht ist, darf man natürlich auch so bezeichnen. Meine Aussagen, die einseitige Meinung von Donald Trump und die des Klimaskeptikers Roger Pielke sind aber unvollständig, wenn man nicht offen für die positiven Seiten der Klimawissenschaften bleibt. Mit der Bestrafung „anderer Ansichten“ bewegt sich die Regierung Tump im exakt gleichen Fahrwasser wie ihre linken Gegner. Intoleranz und Hass ist das typische Element beider Seiten. Linksextreme wenden sie exakt gleich an wie ihre rechtsextremen Kontrahenten. Und sie werfen sich beide auch exakt diese Eigenschaften immer wieder vor, blind und unsensibel für die Probleme ihrer eigenen Gesellschaftsblase. Aber hören wir uns dazu die Stimme eines bewährten Klimaskeptikers an :

Roger Pielke Jr. (Blog „The Honest Broker“): Trust me — I call out politicized climate science all the time, and NCAR is not even on the list of institutions that I’d name in this category. NCAR has in the past certainly been home to climate activists (like Steve Schneider or Kevin Trenberth) and has also taken on institutional positions that arguably went beyond its mission,2 but today NCAR is just a big science organization filled with nerds trying to make the world a better place.

Deutsche Uebersetzung: Glaubt mir – ich kritisiere ständig politisierte Klimaforschung, und das NCAR gehört nicht zu den Institutionen, die ich in dieser Kategorie nennen würde. Sicherlich hat das NCAR in der Vergangenheit Klimaaktivisten (wie Steve Schneider oder Kevin Trenberth) beherbergt und auch institutionelle Positionen eingenommen, die möglicherweise über seinen Auftrag hinausgingen, aber heute ist das NCAR einfach eine große Wissenschaftsorganisation voller Nerds, die versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Ich selber habe in meiner jahrelangen Forschungsarbeit zu ideologien und Klimaalarmismus die genau gleiche Erfahrung gemacht: Es gibt nicht sehr viele davon. Aber es gibt auch sehr seriöse Klimawissenschaftler und nur in der Gesamtheit der Betrachtung ist ein Urteil zulässig. Roger Pielke und auch meine Wenigkeit versuchen das immer wieder zu unterstreichen. Aber vereinfachte Urteil und oberflächliche Betrachtung scheint ein gesellschaftliches Problem zu sein. Donald Trump und seine unkritischen Jünger haben die notwendige Skepsis in die Klimawissenschaft zurückgebracht und sind ein wichtiger Teil der manchmal wenig offenen Diskussion um die Auswirkungen der menschlichen Tätigkeiten auf diesem Globus. Wir müssen trotzdem auf die seriöse Wissenschaft bauen, denn nur sie kann unseren gesellschaftlichen Schatz namens Wissenschaft weiterbringen. Es gilt eine kritische Balance zu finden, zwischen den Trump’schen Trampeltieren, die oft zu stark vereinfachen und den politisch gefährlicheren Ökoterroristen, die bei genauer Betrachtung genauso falsch liegen, unausgegorene, sozialistische Propaganda verbreiten und dauernd den baldigen Weltuntgergang herbeischwafeln. Exakt so, wie das die Bettelmönche während der Hexenverfolgung im Mittelalter getan haben. Es geht in der Regel beiden Extremen um Geld, Macht und Manipulation der einfachen Leute. Das NCAR dafür zu bestrafen, dass es hervorragende Wissenschaft ermöglicht, ist bestimmt das Dümmste, was eine seriöse Regierung erreichen will.

Aber über die Menschliche Schuld am Weltuntergang müssen wir auch noch kurz reden: Es gibt sie nicht. Die dümmliche Fokussierung vieler Wissenschaftler auch in der Schweiz auf das einfache Klimagas CO2 und die angestrebte Regulierung des verschwindend geringen menschlichen Anteils daran in der Atmosphäre ist wohl der dümmste, sinnloseste und unbelegbarste Wahn einer Generation von jungen Menschen, die den Sinn und Zweck wissenschaftlichen Denkens noch nicht einmal dann begreifen, wenn sie doch an unseren Universitäten die beste Gelegenheit hätten, es besser zu wissen. Die dazu passende Fehlüberlegung des kleinen Mannes ist zu glauben studierte Wissenschaftler arbeiten immer seriös, seien nicht korrumpierbar und in jedem Fall an ehrlicher Wissenschaft interessiert. Die traurige Wahrheit ist, dass diese Studierten oft weniger Charakter, weniger Allgemeinbildung und oft gar viel Ideologie im Blut haben. Agendawissenschaft ist an den Universitäten und Lehrstätten des Westens wesentlich häufiger anzutreffen als ihre seriöse Schwester mit dem einfachen aber ehrlichen Fokus auf „Wissen, statt glauben“. Seriöse Wissenschaft muss nicht herumschreien, sich irgendwo ankleben, erregte Demonstrationen durchführen. Ehrliche Wissenschaft überzeugt mit Belegen, offener Diskussion und Berücksichtigung auch anderer Ansichten und Objektive Wahrheitsfindung. Und sie würde sich auch niemals als „Settled“ (abschliessend wahr) bezeichnen, wie das in der „offiziellen Klimaforschung“ des IPCC schon vor vielen Jahren geschehen ist. Trump’sche Trampel und wahnsinnige Klimahysteriker haben die Weisheit nicht gepachtet, obwohl sie uns das in gespielter Selbstsicherheit gerne unter die mediale Nase reiben. Tip an die vernünftig Gebliebenen: Jede Meldung und Info hinterfragen und sich in dann wundern, wie uns Medien, selbsternannte Wissenschaftler und die Servelat-Prominenz der Unterhaltungsindustrie systematisch belügen, dass sich Balken biegen. Wer sich diesem Irrsinn der Desinformation von Rechts wie Links entziehen will, kommt nicht darum herum, sich selber schlau zu machen. Aber bitte nicht mit billigen YouTube- und Netflix-Filmchen, sondern mit Literatur und Medien, die diesen Namen auch verdienen.

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