Die Grünen waren noch nie der Umwelt Advokat

Die Indizien in diesem Schuldfindungsprozess sind erdrückend. Die Grünen waren in ihren politischen Wurzeln schon seit ihrer Gründung in den 1980-er Jahren lediglich extremistische Aktivisten für ihre eigene Sache: Sammeln politischer Macht und ideologischem Einfluss. Wie ihre Sozialdemokratischen Schwestern im Geist: Es ging auch den Sozialisten nie um die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Ihr repetitiver Ruf nach „Schutz der Demokratie“ gegen die AfD in Deutschland ist besonders heuchlerisch, belegt die Geschichte der letzten hundert Jahre doch eindrücklich, wie eine sozialistische, grüne Politik in jedem Fall das exakte Gegenteil ihrer Propagandafloskeln erreicht hat: Intoleranz, Hass, Unfreiheit, Ungleichheit und alles andere als Pluralismus. In der französischen Form als Jakobiner kommt noch ein Wesenszug der Linken zum Vorschein, den man ebenfalls in der gesamten Geschichte seit 2’000 Jahren immer wieder nachweisen kann: Brutale, unmenschliche Gewalt gegen echte und selbst vermeintliche Gegner. Bekommen diese Geister eine politische, demokratische Mehrheit, wird als erstes diese Demokratie zurechtgebogen, bis sie zur Einparteiendiktatur à la DDR, Kuba, Nordkorea oder Russland verkümmert. Erinnern wir uns an die Worte Lenins dazu:

«… Eine sozialistische Revolution ohne den Kampf um Demokratie ist unmöglich, und die Frischlinge sollten sich das auf ihren rosa Schnauzen einkerben lassen! […] Der Vorrang der Demokratie gilt nur für eine gewisse Periode, nur unter gewissen, konkreten Umständen. Denn dann kommt eine Zeit, in der alle demokratischen Ziele die sozialistische Revolution nur bremsen würden.» [L1110, Seite 73]

Aktuell finden sich in den Reihen der Linken und Grünen auch besonders viele Antisemiten. Als besonders zynisch kommen aus der gleichen Ecke auch die Vorwürfe an die Partei Alternative für Deutschland AfD, diese seien „rechtspopulistische Nazis„. In den linksdominierten Medien hört man vor jedem Beitrag zu dieser AfD den Zusatz „… vom Verfassungsschutz gesichert als rechtsextrem eingestuft …“. Man kennt dieses Verhalten der Linken als geübte Propagandamasche seit Jahrzehnten. Man wirft dem politischen Gegner die Mängel vor, die man selber seit Jahren lebt. Es gibt in einer modernen Gesellschaft immer genug dumme Wähler, die das mental nicht erkennen können.

Aktuell behandelt die NZZ dieses unausrottbare Phänomen, wie wir Grüne und Linke als „lieb und gut“ wahrnehmen und die gefährlichen, ideologischen Abgründe dieser Geister systematisch ignorieren.

[…] Für die Grünen in England ist schon lange nicht mehr die Umweltverschmutzung der Hauptfeind, sondern Israel. An ihrer Parteikonferenz am Sonntag entschieden sie, dass der Slogan «Zionismus ist Rassismus» nun Teil des offiziellen Parteiprogramms wird. Zionismus gilt fortan als «ethno-nationalistisches, politisches Projekt». Die Partei machte auch gleich deutlich, dass sie sich keine Zwei-Staaten-Lösung wünscht, sondern einen einzigen, demokratischen palästinensischen Staat im gesamten historischen Palästina. Israel soll verschwinden. […]

Diese Realitätsferne war den Grünen schon immer eigen. Es ist die seit Jahrzehnten wohlwollende Medienberichterstattung, die eine kritische Betrachtung immer wieder verhindert. Die Lügen der Grünen haben seit Anbeginn der Diskussion um Umwelt, Atomkraft und Friedensbewegung eine historische Systematik, die es immer wieder schafft von den Gesellschaften „vergessen“ zu werden:

  • Atomhavarie Three Mile Island 1979 im Buch «Greenpeace Handbuch des Atomzeitalters»: «Die Menschen hier sterben wie die Fliegen. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Die Frage ist nicht mehr, ob das Kraftwerk etwas damit zu tun hat. Jetzt geht es nur noch darum, wen es als nächsten erwischt und wann». [L1022, Seite 291]
  • Brent Spar: Am 30. April 1995 besetzen Aktivisten von Greenpeace die Ölplattform Brent Spar und verlangen die Bergung, Entsorgung und Wiederverwertung an Land. [M1005] Sie wollen damit die Versenkung der Plattform in einem Tiefseegraben namens Rockall-Trog, westlich von Irland verhindern. [M1294] Greenpeace wirft Shell die giftigen Ölrückstände vor, die sich noch im Tank befinden sollen und verurteilte das Motiv zur Einsparung auf vermeintliche Kosten der Umwelt. Die Besetzung findet ein grosses Medienecho. Nach aller Kunst der Skandalierung ruft Greenpeace dazu auf, Shell dafür zu boykottieren, was vor allem in den Ländern Holland, Dänemark und Deutschland befolgt wird. Der Umsatz der Shell-Tankstellen bricht teilweise um 50% ein. Am 16. Juni 1995 veröffentlicht Greenpeace eine neue Schätzung der restlichen Ölmenge im Tank der Brent Spar auf 5‘500 Tonnen. Es stellt sich später heraus, dass die Angaben frei erfunden sind und nicht den geringsten Bezug zur Realität aufweisen.
  • Atomhavarie Tschernobyl: Die Grünen und die Linken, in der Schweiz vor allem AKW-Gegner wie Rudolf Rechsteiner fabulieren bis heute von Millionen von Toten, Missbildungen und Krebs. Nichts davon hat einen Bezug zu einer medizinischen Realität.
  • Fukushima: Eine Delegation der SP Schweiz und der Grünen fährt ausgerüstet mit Strahlenmessgeräten nach Fukushima und führen ein grosses Theater zum Thema Erdbebengefahr und Atomgefahr auf. Die Medien drucken den Sermon unkritisch ab. Die reklamierten Strahlenwerte werden mit dem Faktor 1’000 überhöht dargestellt, weil die Delegationsmitglieder den Unterschied zwischen Mikro- und Millisievert verwechseln. Bis heute gibt es keinerlei Korrekturen all dieser Falschmeldungen in den Medien. Bericht: „Max Choppards Quatsch mit Sosse„.
  • Klimawandeldiskussion: Einer der Modellrechner des Weltklimarats IPCC, William M. Connolley [M1184] ist ein solcher Editor. Er ist Mitglied der Green Party Englands, des alarmistischen Blogs «RealClimate» [M1177!] und befreundet mit Michael E. Mann. Mit einer ganzen Gruppe weiterer Wikipedia-Editoren durchforstet er die Online-Bibliothek nach Einträgen zu Klima, CRU, IPCC. Dabei löscht und verändert er mit einer Gruppe Gleichgesinnter missliebige Beiträge, korrigiert bestehende Einträge, blockiert und denunziert als Wikipedia-Administrator andersdenkende Editoren und Kritiker des menschengemachten Klimawandels systematisch. William M. Connolley ist ein typisches Beispiel, wie Linke Institutionen unterwandern, immer Recht haben und sich davon ableiten, sie wären nicht intolerant, sondern hätten eine heilige Pflicht „Klimaleugner“ mit allen Mitteln zu bekämpfen, ausser mit der Wahrheit natürlich.

Lösungen, die der Umwelt helfen würden, werden nur dann unterstützt, wenn sie besonders teuer, besonders umweltschädlich und ganz bestimmt in hohem Masse ineffizient funktionieren. Diesen gelebten Widerspruch zu jedem Umweltschutzgedanken kaschieren die Grünen gerne mit korrigierenden Subventionen an die „Guten“, zu denen sich ihre Wähler und Mitglieder selbstverständlich zählen. Die systematischen Lügen, gewagten Wortkonstruktionen und Mauscheleien bewirken nicht mehr, sondern immer weniger Umweltschutz. Beispiel Atomkraft: Es gab noch niemals ein wissenschaftliches Argument gegen den Nutzen der Kernkraft. Weder Sicherheit, noch Preis oder Verfügbarkeit waren je Argumente, die man gegen Atomkraft hat anwenden können. Die längst erwiesene Sicherheit, Nachhaltigkeit und die positive Wirkung für die Umwelt und Landschaft (wenig Flächenbedarf, wenig Landschaftsverschandelung, hohe Effizienz) sind Faktoren, die von eingefleischten Atomkraftgegnern, Linken und Grünen aus rein psychologischen Gründen nicht wahrgenommen werden können. Nur schon der Gedanke sich mit der Materie offen auseinanderzusetzen ist für diese Geister nicht möglich, weil sie ganz genau wissen, wie lächerlich, dumm und ungebildet ihr Verhalten im Nachhinein erscheinen muss. Man steckt lieber den Kopf in den Sand, als dass man sich endlich dem fatalen Fehler namens „Atomangst“ stellen würde. Es sind mittlerweile drei Generationen, die sich dieser Geisteskrankheit hingeben, ohne einen einzigen greifbaren Grund dafür vorweisen zu können!

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