Wer sich in den letzten 30 Jahren mit den Wissenschaften der Klimatologie , der Meteorologie oder Fragen der Energieversorgung auseinandergesetzt hat, weiss es längst: Die Studien sind in vielen Fällen politisch oder ideologisch verfälscht. Die gute und seriöse Wissenschaft ist seit den kranken Aktivitäten der vielen NGOs um Umwelt und Klimafragen zur ärgerlichen Agendawissenschaft verkommen. Unzählige Beispiele erwähne ich in meinem Buch „Entwarnung“.
Einzelne Wissenschaftler wie Richard Feynman (Lectures on Physics, L1143) haben das schon lange bemerkt und sich darüber auch geäussert. Bei der durchschnittlichen Bevölkerung ist diese Erkenntnis nie angekommen. Im Mainstream der Gesellschaft gilt immer noch das alte Muster, dass Herr Doktor oder der Herr Professor über das vollumfängliche Vertrauen in der Bevölkerung verfügt. Die Standardmedien in der westlichen Zivilisation sind nicht in der Lage, den professoralen Unsinn von den realen Fakten zu trennen. Journalisten gehören zu den naturwissenschaftlich ungebildetsten Geistern unserer Gesellschaft, weil sie schon von Beginn ihrer Karriere an in einer Journalistenblase gross werden, die ihnen die „abschliessende Wahrheit des Journalismus“ indoktriniert. Oft sprachlich und philosophisch gebildet, ignorieren sie systematisch die Gesetze der Physik und ersetzen das fehlende Wissen mit den bekannten Behauptungen dieser Berufsgruppe:
- Atomkraftwerke seien teuer, gefährlich und unnötig
- Die Atomhavarien Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima hätten bewiesen, dass Atomkraft gefährlicher sei, als alle anderen Energieproduktionsarten. Eine Zukunft für Atomkraftwerke gäbe es auf keinen Fall.
- Es hätte schon Millionen von Toten durch die Havarien und Atomunfälle gegeben. In Fukushima seien alleine 20’000 Menschen ums Leben gekommen (Journalistischer Trick mit der absichtlich falschen Formulierung: „Es gab ein starkes Erdbeben mit anschliessendem Tsunami. Ein Atomkraftwerk wurde dabei zerstört und es folgte eine Kernschmelze im Reaktor. 20’000 Menschen sind gestorben„.
- Grüne Energie sei die unabänderliche Zukunft und könne die Menschheit mit genug Energie versorgen.
- Der Klimawandel sei menschengemacht und auf jeden Fall eine Krise der Menschheit
- Linke Politik und grüne Philosophie seien lieb und gut.
- Rechte Politik und auch wissenschaftlich fundierte Kritik an obigen Punkten müsse unterdrückt und bekämpft werden.
- Bürgerliche Ausnahmeerscheinungen unter Journalisten (Markus Somm, Roger Köppel) seien egoistische Verteidiger des Kapitalismus, man dürfe sie deshalb nicht ernst nehmen und sie könnten bei jeder Gelegenheit mit einem überlegenen Lächeln gedisst werden. Man arbeitet sich damit als „gefragter Experte“ in der Beliebtheitsskala der Tagesschau des Schweizer Fernsehens und der deutschen Tagesschau hoch.
Ein Thilo Sarrazin (Deutschland schafft sich ab) oder auch die Kritik der AfD an der deutschen Migrations- und Sozialpolitik wurden durch aktuelle Entwicklungen längst bestätigt. Beide Exponenten werden in den Medien akribisch ignoriert, weil sie den Journalisten nicht in den politischen Kram passen.
Die oben aufgeführten Vorurteile und Behauptungen sind längst als linker Schwachsinn nachgewiesen. Ein kurzer Blick in die kritische Literatur würde den Journalisten die Augen sofort öffnen. Aber das wollen Journalisten gar nicht. Sie leben ökonomisch viel besser mit ihrer Berufslüge. Fake News der westlichen Medien sind systematischer Natur und immer von linkem Zynismus begleitet: „WIR verbreiten keine Fake News, es sind die anderen, die das tun. Ohne uns gibt es keine seriöse Berichterstattung und keine funktionierende Demokratie“ (SRF zur Halbierungsinitiative der Gebühren am 8. März 2026). Das dumbe Volk hat’s wieder mal geglaubt.
Weil sich die Medien gerne bei der auch unseriösen Wissenschaft bedienen, wenn sie ihre einseitigen Recherchen durchführen, profitieren sie vom Vertrauen, das diese Wissenschaft in der durchschnittlich gebildeten Bevölkerung geniesst. Dieses Vertrauen hat die Wissenschaft nicht verdient. Seriöse Wissenschaftler weisen seit mindestens 1974 darauf hin: Wissenschaft ist oftmals korrumpiert durch eigene Interessen und persönliche Ideologien. In der Wissenschaftswelt werden nachweislich und wesentlich öfter als allgemein vermutet Forschungsresultate gefälscht, Wissenschaftler mit abweichender Meinung gemobbt, von der „Fachwelt“ ausgeschlossen und aktiv in ihrer Arbeit behindert, wenn sie sich erlauben, dem aktuellen Mainstream der politischen Wissenschaft zu widersprechen. Kritische Forschung im Bereich Klimawandel ist seit 30 Jahren nicht mehr möglich, weil man sich mit einer kritischen Haltung zum menschengemachten Klimawandel die wissenschaftliche Karriere zuverlässig ruiniert. Nicht manchmal, sondern praktisch in jedem Fall.
Wie die NZZ am 20. März 2026 berichtet, fällt der Missstand in der Wahrnehmung der Wissenschaft zunehmend auch einer breiteren Schicht von Interessierten und Betroffenen auf. Die im Artikel erwähnten „Papiermühlen“ zur massenhaften Produktion minderwertiger Studien wurden schon früher diskutiert. Einer breiten Bevölkerungsschicht werden diese Missstände selten bewusst. Sie interessiert sich kaum für die Details einer gefährlichen Entwicklung. Es ist nicht das erste Mal, dass eine komplett irregeführte Wählerschaft einer faulen Vorlage zustimmt, weil es ihr durch die Fake-News von SRF Tagesschau, ARD Tagesschau und der Boulevardpresse so eingetrichtert wurde (z.B. Schweizer Atomausstieg, gut verpackt in einem Energiegesetz, das durch praktisch keinen Wähler gelesen oder verstanden wurde). Glauben macht selig, Wissen wäre mit notwendigem Erkenntnisgewinn verbunden. Man nennt dieses Manko der journalistischen Fehlinformation und das damit verbundene Desinteresse der breiten Bevölkerung auch Volksverdummung.
Der journalistische Objektivitätsmangel bewirkt das exakte Gegenteil von „Demokratie sichern„. Weshalb linke Journalisten und ihre Ideologen keine Motivation zur echten Demokratie eines kompetenten Souveräns haben, findet sich in der traurigen Geschichte des Sozialismus. Ihre sogenannte „Demokratie“ ist diejenige einer DDR: Einparteienstaat und ganz bestimmt keine Freiheit oder Gerechtigkeit. Journalisten neigen dazu, leere und inhaltsbefreite Sätze zu repetieren, die eine politische Blindheit auf dem linken Auge manifestiert und ihre egoistische Philosophie des Sozialismus und Wokeismus befriedigen soll.
