Die Kosten dreier Worte

Björn Höcke von der deutschen Partei Alternative für Deutschland AfD wurde am 14. Mai 2024 vom Landgericht Halle zur Busse von Euro 13’000.- verurteilt, weil er die Worte „Alles für Deutschland“ als Abschluss einer Wahlveranstaltung verwendet hat. Die woke Cancel-Kultur hat sich endgültig in die Gerichtssäle einer Gesellschaft geschlichen, die jedes gesunde Verhältnis zur eigenen Geschichte verloren hat. Ein vermeintlich aufgeklärtes Volk versucht sich mit diesem lächerlichen Verhalten dafür zu entschuldigen, dass sich ihre Vorfahren zwei ganze Generationen vorher wie Ratten von einem dümmlich daherschreienden Psychopaten haben zum Massenmord an Juden verführen lassen. Dafür verwenden ihre Richter das untauglichste Mittel, das sich ihnen anbietet: Symptombekämpfung von „falschen Wörtern“. Wenn die angehende deutsche Elite an Universitäten die Parole „From the river to the sea“ vor sich herträgt und damit eindeutig antisemitisches Verhalten offenlegt, bleibt das in den meisten Fällen straflos und wird vom Grossteil der Linken Anhängerschaft noch grosszügig toleriert. Mit dem schwer begründbaren Urteil disqualifiziert sich das Landgericht Halle gleich selber. Es wäre eine ehrliche Aufarbeitung notwendig, um der Deutschen Nation endlich dieses geistige Fehlverhalten einer sich als schuldig empfindenden Gesellschaft aus den Hirnen zu bringen. Mit dem Verbot von Worten lässt sich nationalsozialistisches Gedankengut genausowenig verhindern, wie die latent antisemitische Duldung studentischen Israelhasses, der in der hier vorliegenden Form schon seit Jahrzehnten ausgerechnet in den Kreisen der Deutschen Schickeria ein wesentlich grösseres Problem darstellt, als drei patriotische Wörtchen aus der Steinzeit. Die ewiggestrigen Marxisten dürfen das Symbol von Hammer und Sichel an jeder propalästinensischen Demo von verwirrten Studenten herumschwenken, wie wenn unter diesem Symbol nicht hunderte von Millionen Opfer Stalins und Maos zu beklagen wären. Die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel reisst an der Wahlveranstaltung 2013 einem Parteikollegen die Deutsche Fahne aus der Hand mit der passenden Bemerkung „… tun sie das weg …„. 11 Jahre später wissen wir warum: Man hätte es vielleicht als Votum „… alles für Deutschland …“ auslegen können. Das wäre für Angela eine teure Fahne geworden! Wie gestört muss eine Gesellschaft sein, die solche Zustände in Politik und Justiz zulässt?

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